Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien

Willkommen

Herzlich Willkommen beim Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien am Fachbereich 8 - Sozialwissenschaften der Universität Bremen!

Osteuropa-Gebäude (OEG)

Sie finden uns auf dem Campus der Universität im Osteuropa-Gebäude (OEG) in direkter Nachbarschaft zur Forschungsstelle Osteuropa.
Lageplan der Universität Bremen

 

Arbeitsschwerpunkte

Das Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien bietet neben einem neu eingerichteten, interdisziplinären Bachelor-Studiengang, den "Integrierten Europastudien", die auslaufenden Magisterstudiengänge "Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropa"; und "Polonistik" (Nebenfach) an.
Ab WS 2007/08 wird ausserdem in Kooperation mit dem Institut für Fremdsprachenphilologie - Slavistik an der Universität Oldenburg der Masterstudiengang "Slavische Studien (Sprache - Kultur - Gesellschaft)" eingerichtet.
In die Lehre fließen die Forschungsinteressen der am Seminar beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In kleineren und größeren Projekten bearbeiten die Mitarbeiterinnen hier kultur- und sozialwissenschaftliche Themen, die Ost- und Ostmitteleuropa fokussieren. Der Gegenstandsbereich  dieser kulturgeschichtlichen, soziologischen, politikwissenschaftlichen und historischen Untersuchungen reicht dabei von den Literaturen und der Kunst Ost- und Mitteleuropas sowie der Alltags- und Mentalitätsgeschichte über die Ideen- und Sozialgeschichte sowie die politischen Kulturen der Region bis hin zu Fragen der Nationenbildung und zu den Transformationsprozessen der letzten Zeit.

 

Studierendenzahlen

In der Vergangenheit eher eine „kleine“ Institution wurden seit Einführung des Bachelors „Integrierte Europastudien“ immatrikuliert:

im Wintersemester 2008/2009: 37 Studierende
im Wintersemester 2007/2008: 39 Studierende
im Wintersemester 2006/2007: 58 Studierende
im Wintersemester 2005/2006: 107 Studierende
im Wintersemester 2004/2005: 64 Studierende

 

Presse

Die Zeitschrift „Internationale Politik“ der „Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik“ (DGAP) wählt im Frühjahr 2006 das B.A.-Programm „Integrierte Europastudien“ zum Studiengang des Monats

„Die EU ist in der Krise, die Europa-Studien boomen. An Unis wie Bremen oder Chemnitz bekommen die Studenten einen Überblick über Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft. Danach konzentrieren sie sich auf eins davon. Auch Fremdsprachen und ein Auslandssemester sind Euro-Norm.“
Es muß nicht immer Jura sein. Sebastian Mahner in Die Zeit online. Studium 04/2006

 

Evaluation

Evaluation des Bachelor-Angebotes „Integrierte Europastudien“ durch das Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut (ACQUIN) 
„Der Aufbau des Studienganges ist stimmig, indem vom allgemeinen Grundlagenwissen zu differenzierten Spezialisierungen vorgegangen wird und problemlösungsorientierte und berufspraxisbezogene Befähigungen einbezogen wurden. Im dritten Jahr ist eine stärkere Profilbildung möglich. Die Lernziele sind deutlich und transparent formuliert, wobei auf ein Gleichgewicht zwischen wissenschaftlich- analytischen sowie problemlösungsorientierten und berufspraxisbezogenen Befähigungen geachtet wurde. Hinsichtlich der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen weist der Studiengang Stärken in den Bereichen analytische Fähigkeiten, Interpretations- und Reflektionsfähigkeiten sowie Fremdsprachenkenntnisse auf.“ (Zusammenfassende Bewertung)
 

Geschichte

Im Wintersemester 1988/89 wurde an der Universität Bremen der Studiengang "Kulturgeschichte Osteuropa" mit Schwerpunkt Russland eingeführt. Dieses neuartige Studienprogramm reagierte nicht zuletzt auf die zu jenem Zeitpunkt in der Sowjetunion und in den sozialistischen Ländern Ost- und Ostmitteleuropas einsetzenden gesellschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozesse. Der Magisterstudiengang "Kulturgeschichte Osteuropa" (später: „Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropa“) gewann bald ein eigenes Profil in Unterscheidung einmal zur traditionell vornehmlich philologisch orientierten Slawistik, zum anderen aber auch im Verhältnis zu jenen regionalwissenschaftlichen Studiengängen oder "Cultural Studies", die eher auf eine Vermittlung von allgemeinen Überblickskenntnissen abzielen.
Leiter des Studiengangs war bis zu seiner Emeritierung 1999 Prof. Dr. Klaus Städtke. Mit der Berufung von Prof. Dr. Krasnodebski 1995 erweiterten sich nicht nur die Forschungsfelder, sondern auch das Studienangebot.
So wurde zum Wintersemester 1996/97 innerhalb des Studiengangs „Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas“ das Magisternebenfach „Polonistik“ eingerichtet.
2001 trat Prof. Dr. Wolfgang S. Kissel die Nachfolge von Prof. Städtke an.
Im Zuge des Bologna-Prozesses bietet das Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien seit dem Wintersemester 2004/05 ein interdisziplinäres Bachelorprogramm „Integrierte Europastudien“ an, innerhalb dessen in der Studienrichtung Kulturgeschichte eine regionale Schwerpunktsetzung auf Osteuropa (Russland) und Mitteleuropa (Polen) möglich ist.
Das Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien unterhält enge Kooperationsbeziehungen zu Universitäten und akademischen Einrichtungen in Moskau, St. Petersburg und Belgorod, in Warschau und Danzig sowie in Bratislava. Die Zusammenarbeit reicht von einem regen Studierenden- und Wissenschaftlerinnenaustausch über die Organisation von Sommerschulen, internationalen Tagungen bis hin zur Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte.